Band 
Erster Band.
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offenbar wohlhabend, war davongegangen und hatte blos eineältliche Aufwärterin zurückgelassen.

Bei Tische war der Leibarzt des Königs, 1). Laner, Gastdes Ministers. Letzterer war mittheilsam wie fast immer und,wie es schien, ungewöhnlich gut aufgelegt. — — — Bei demBesuch in Ligny hatte er mit dem Kronprinzen und mit denFürsten und Gberoffizieren in dessen Begleitung frühstückenmüssen, und man hatte recht gut gespeist. „Auch der Augusten -burger war da, er trug baierische Uniform, sodass ich ihn erstgar nicht erkannte, und machte, als er mich gewahr wurde,ein verlegnes Gesicht", Sonst erfuhr man aus den Aeußerungendes Thefs, daß Graf Hatzfeld für die Zeit, die wir hierbleiben sollten, als eine Art präfect zu fungiren bestimmtwar — eine Rolle, zu der er sich vermuthlich durch besondersgute Kenntniß des Französischen und durch die Vertrautheitmit der 5itte und Art des Landes empfahl, die er sich durchlangen Aufenthalt in Paris erworben hatte. Bach einer andernAeußerung des Ministers war anzunehmen, daß das Haupt-quartier hier wahrscheinlich mehrere Tage verweilen würde —„wie in Tapua", sagte der Graf lächelnd.

Am Abend wurden vor dem Thee wieder einige Artikel nachDeutschland abgesendet, unter andern einer über die Mitwirkungder Sachsen bei Gravelotte, auf welche der Lhef inzwischenwiederholt lobend zurückgekommen war. Er lautete:

„In der Schlacht, die am H8. bei Metz stattfand, habendie Sachsen sich durch gewohnte heldenmüthige Tapferkeit her-vorgethan und sehr wesentlich dazu beigetragen, daß der Zweckdes Tages deutscherseits erreicht wurde. In der Absicht, dassächsische Armeecorps bald auch vor den Feind zu bringen, hatteman dasselbe Tags vorher starke Märsche voin rechten nach demäußersten linken Flügel machen lassen, und auch am s8. selbst