Thür oder einen Schrank zusammenschlägt, so ist auch nichtsdagegen zu sagen. Wer heißt sie weglaufen"?
Abends aus Befehl des Ministers telegraphirt, daß Touksich unter denselben Bedingungen ergeben hat wie Sedan.
Sonnabend, den September kam der Minister beiTische u. A. aus die Prunksachen oben im großen Saale zu sprechen,die er sich erst jetzt angesehen hatte, und unter denen sich, wieman hörte, auch ein Thron oder Tisch befand, welcher einemfranzösischen Narschall oder General in China — oder war'sin Uochinchina — unversehens an den Fingern hängen gebliebenund dann von ihm an unsern perrn Baron verkauft wordenwar — eine Merkwürdigkeit, die ich bei unserm Besuch desZimmers unbilligerweise nicht beachtet hatte. Das Urtheil desChefs über diese Luxusentwickelung lautete ungefähr wie dasvor ein paar Tagen notirte. „Alles recht theuer, aber wenigschön und noch weniger behaglich". Er fuhr dann fort: „Soein ausgebautes fertiges Besitzthum wie das hier könnte mirkeine Befriedigung gewähren. Es wäre von Andern gemacht,,nicht von mir. Es ist zwar Manches daran recht schön, aberes fehlt die Freude des Neuschaffens, des Umgestalten?. Auchist es ganz was Anderes, wenn ich fragen muß: sollst du sünf-oder zehntausend Thaler auf diese oder jene Verbesserung ver-wenden? als wenn man nicht auf die Mittel zu sehen hat.Immer genug und mehr als genug chaben, ist langweiligzuletzt". Wir aßen heute Fasanen (ungetrüffelt), und der Re-gisseur bethätigte in Betreff des Weines, daß die Erleuchtungund Besserung seines innern Menschen guten Fortgang ge-nommen hatte. Ferner meldete der Oberproviantmeister desmobilen Auswärtigen Amtes, den dasselbe in Graf Bismarck-Bvhlen verehrte, daß ein Berliner Wohlthäter dem Chef eineLiebesgabe von vier Flaschen Curayao gewidmet habe, von dem