bedürfe. Das konnte ich ihm freilich nicht versprechen, auchwürde man ihm dort die gewünschte Erlaubniß schwerlich er-theilen. — vermuthlich denken die (in Tours) es ist ihre "der ver-sailler) Pflicht zu verhungern, damit wir mit verhungern. Aber sieüberlegen sich nicht, daß wir die Stärken: sind und uns nehmen,was wir brauchen. Sie haben überhaupt keine Vorstellung,was der Krieg ist". — Man kam ferner auf den Zusammen-tritt einer constituirenden französischen Versammlung in Ver-sailles zu sprechen, und es wurde die Möglichkeit bezweifelt.Es gäbe hier keinen Saal, dessen Größe genügte, da das Schloßmit verwundeten belegt sei. Die Versammlung von sei
als Ganzes wohl zuerst in einer Kirche zusammengekommen,sonst habe man nach den drei Ständen an verschiedenen Grtengetagt. Zuletzt wären die perren allerdings im Ballsaal ver-einigt gewesen; der eristire aber nicht mehr.'*) Dann sprachder Minister von: Schlosse mit seinem Parke, wobei er die schöneMrangerie an der Terrasse mit den beiden mächtigen Freitreppenlobte, die links von: Platze hinter dem Palais hinabführt. Ermeinte indeß: „lvas sind diese Bäume in Kübeln doch gegendie Vrangenhaine in Italien"! — — —
Zuletzt brachte jemand das Thema der Toleranz auf'sTapet, und der Kanzler äußerte sich zunächst wie in SaintAvold. Er erklärte sich in sehr entschiedenen kvorten fürDuldsamkeit in Glaubenssachen. „Aber", so fuhr er fort, „dieAufgeklärten sind auch nicht tolerant. Sie verfolgen die, welchegläubig sind, zwar nicht mit Scheiterhaufen — denn das gehtnicht — aber mit Spott und pohn in der presse, und imVolke, soweit es zu den Nichtgläubigen gehört, ist man darin
*) Ein Irrthum, s. u. Doch faßt diese Localität keine lehr große Ver-sammlung.