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Erste Band.
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Cap. 27. Cäsars bürgerlicher Krieg.

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leichter niederzuwerfen. Die Cäsarianer, durch Bewegnng schon er-muntert, vermutheten die feindliche Absicht, machten plötzlich Halt;und, nach einer kurzen Rast, warfen sie Pfeil und Spieß, griffenzum Schwert, und stürzten wüthend in die erstaunten Pompejaner.Viele Söhne der Senatoren, in weichlichem Stadtleben erzogen, undfür Treffen der Liebe geschickter, erschracken besonders, da sie vor-züglich sich angegriffen, und unbarmherzige Waffen am meisten zuEntstellung ihrer schönen Gesichtszüge abzielen sahen; sie flohen. EinTheil der Pompejanischen Reiterei glaubte zu siegen, als ein Theilder feindlichen vor ihr floh; unversehens (hierauf zählte Cäsar) be-merkten die Verfolgenden ein hinter den drei gewöhnlichen schief ge-stelltes viertes Treffen. Es bestand aus Teutschen, und war nursechs Cohorten stark, aber es wirkte wie jede unerwartete Erscheinung.Die feindliche Cavallerie, ohne seine Stärke zu messen, warf sich indie Flucht, und blieb weit jenseits dem Schlachfelde auf den dasselbedominirenden Höhen. Indeß jene Teutschen sie einige Zeit ver-folgten, fiel ein Flügel Cäsars in die von der bedeckenden Reitereientblößte Seite der Pompejaner. Zugleich rückten seine drei Treffeneines in das andere ein, um mit dreifachstarkem Stoß die feindlicheFronte unwiderstehlich niederzuwerfen. Als das vierte Treffen vonVerfolgung der Fliehenden umkehrte, siel es dem Feind in denRücken. Pompejus floh, das Glück des Tages war entschieden.Cäsar, seiner Grundsätze eingedenk, durchritt die Linien, und rief:„Schone, Krieger; es sind Bürger!" Als das Lager eingenommenwurde, brachte man ihm die Brieftasche des Pompejus, alle Schreibenfeindseliger Großen und verstellter Freunde; er, ohne sie zu öffnen,warf sie in das Feuer. Den folgenden Tag ergaben sich die übrigenvom Heer. Nur Cato, neubegeistert, weil cs offenbar nicht mehrdie Präpotenz des Pompejus, vielmehr Sache der Gesetze wurde,floh über Corcyra nach der afrikanischen Küste, zu Erneuerung desKrieges.