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Erste Band.
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Buch VI. Die Republik Nom.

Pompejus begab sich durch Thessalien an das Meer. Das Un-glück tilgte m ihm das Selbstgefühl der Würde nicht. Auf LesboSfand er seine Gemahlin. Trost suchte und fand er in den Grund-sätzen der Weisen, deren Studium er nie unterlassen hatte. Un-schlüssig, ob er die Trümmer sein Glücks und etwa Hoffnung derHerstellung den Parthern oder dem Afrikaner Juba oder dem KönigvonAegypteu vertrauen solle, that er endlich darum das letzte, weilder junge Ptolemäus ihm Dankbarkeit schuldig war; sein Vater,da er vertrieben worden, hatte seine Wiedereinsetzung ihm zu danken.Diese Reise unternahm und vollbrachte Pompejus mit anständigerStandhaftigkeit, größer im Unglück, als da er vor 34 Jahren infrüher Jugend triumphirend auf das Capitolium fuhr, und als inspäteren Zeiten vor seinem Namen Asien zitterte. Bei seiner An-kunft unfern Pelusium wurde er auf Befehl der ägyptischen Minister(welche sich scheuten, edel zu handeln) enthauptet. Den Leichnamdes mächtigsten römischen Bürgers (weil Cäsar nicht mehr Bürgerwar) verbrannte mühsam und heimlich ein armer Mann, den esrührte. Da Cäsar sein Haupt sah, weinte er; es fehlte zu demGlänze seines Glücks, daß er den großen Pompejus nicht rettenkonnte.

Capitel 28.

Cäsars letzte Kriege und sein Tod.

Cato, Juba, Scipio, Labienus, die Kinder des Pompejus,rüsteten Afrika, Sicilien, Spanien; ein Theil als Römer; andereum den Freund und Vater zu rächen. Cäsar, durch widrige Winde,wie er sagte, aber wohl auch durch die Reize der Prinzessin Cleo-patra, in Aegypten aufgehalten, kam daselbst in große Gefahr, ineiner Aufruhr, welche durch seine Parteilichkeit für diese Schwesterdes Königes veranlasset wurde. Kaum würde er dem Schicksal seines