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Vierter Band.
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Eap. 17. Der nordische Krieg.

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vertriebene König von England, James II., und hinterließ einenSohn, dessen Geburt von einem großen Theil der Engländer fürBetrug angesehen wurde, und welchen das Parlament von derThronfolge ausgeschlossen, der Friede von Ryswyk aber nicht ver-sucht hatte wieder einzusetzen. Diesen Prätendenten erkannte Lude-wig XIV. als James III., König von Großbritannien und Ire-land. Hiedurch beleidigte er den Nationalstolz der Britten, undKönig Wilhelmen, der in Holland alles vermochte, und die Seeleder europäischen Politik war.

Nun fand Kaiser Leopold in seinem Widersprüche gegen Philipp V.Beifall; der Erzherzog, sein zweiter Sohn, wurde als Karl III. fürKönig Spaniens erklärt; der Successionskrieg nahm den Anfang.Der Erzherzog hatte für sich das Geburtsrecht, sein Erzhaus (diesezweite Linie von Habsburg), das Reich, die Seemächte. Nun wurdenicht mehr auf Mittel gedacht, wodurch allgemeiner Friede hättekönnen gesichert werden; der Gedanke, daß das Haus Bourbonauf dem Wege einer Weltmonarchie sey, beschäftigte aufs neue dieGemüther.

In Spanien wurde Philipp zu Madrid und in Castilien, derErzherzog in Arragonien, Catalonien, auf den Balearen und vonvielen Großen als König erkannt.

Capitel 17.

Der nordische Krieg.

Südeuropa verfiel in einen zwölfjährigen Erbfolgekrieg, undholsteinische Familienhändel entflammten einen zwanzigjährigen imNorden.

Als weiland Christian III., König von Dänemark, mit HerzogAdolf zu Holstein, seinem Bruder, die väterliche Erbschaft getheilt,blieb in Verwaltung der holsteinischen Städte und geistlichen und