406 StaatSgeschichte von einem
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Eilstes Capitel.
gezeigte Politik Ludwias des Xlv bisauf das Jahr 1667. Krieg der Republikder sieben vereinigten Provinzen mit Engel-land und dem Bischof von Münster.Friede zu Breda.
§. i. Abbildung-es französischen Hofes nach dem
Tod des Cardinal Mazarins.
ur Zeit des Todesfalls des Cardinals Mazarkni,hatte iudwig der XIV Niemanden in seinemStaatsrathe, der die Nachfolge in der Würde eines Pre-mierministers in Anspruch hätte nehmen können. DerHof, so gewöhnet war, die Staatsbedienten in ihren De-partementen zu bestätigen, welche unter dem Cardinalgearbeitet hatten, schätzte keinen für fähig die erste Stellezu bekleiden; und sie selbften schienen ihren Ehrgeitz nichthöher zu treiben, als die Gnade des jungen Königs zu ge-winnen, und von der vorzüglichen iiebe, die sie ibm ge-gen sich eingeflößet haben möchten, Vortheil zu ziehen,um sich die Art eines Vorzugs unter ihren Collegen zu er-werben. Fouquet, Oberäufseher der Finanzen, glaubteden Monarchen zu seinem Besten gewonnen zu haben.Er schmeichelte sich, den Vorzug in seiner Gnade hinwegzu haben; aber der Umsturz seines Glücks erfolgte, so-bald er seinen Vortheil seinen Mitbuhlern wahrnehmenließ. In Ansehung der Geburth hatte er den Vorzug vorandern Staatsbedienten. Und weil er grosmüthig, frey-gebig, und prächtig war, so würde ihn der geitzige Höf-ling gerne als den Verwalter der Schätze des Staatsgesehen haben. Aber diese Tugenden eines Privatman-nes