48c> Staatsgeschichte von einem
als ein König von den Franciscanern begraben wurde.Die westindianische Gesellschaft/ welche die Einstiininungder Staaten zum Krieg mit Portugall hatte, unterstün-de sichs doch nicht aus diesem Prätendenten ein Schreck-bild für den König Johannes den IV zu machen; und derKrieg/ den die Republik wider den Cromwel zu führenhatte/ gab den Portugiesen einen neuen Stand der "Si-cherheit. Diese schwehre Zerstreuung/ die alle Aufmerk-samkeit der Staaten allein erforderte / gediehe den Portu-giesen zu ihrer Errettung. Als drey holländische Depu-tier aus Brasilien im Jahr 165 z angekommen waren/ihre Hochmögende um Hülfe anzuflehen / unterdrückte dieVersammlung ihren Zorn und Rache; und an statt desgebieterischen Tons, den sie gegen den Ambassadeur Mace-do angenommen hatte, ließ sie nunmehr Klagen und Vor-stellungen erschallen. Sie beschloß die Absendung einesDeputirten nach Lissabon mitVergleichsvorschlägcn. Die-se waren nicht mehr die hochgespannten vom Jahrei 6s 1,welche kein Mittelding, zwischen der Wiedererstattungund Entschädigung, oder dem Könige, übrig ließen.Der König erkannte den Unterschied der Zeiten; und ohnesich in eine Untersuchung des Grundes der Irrungen ein-zulassen, schlug er schlechterdings ein Entweder vor,nehmlich die Abtrettung der holländischen Eroberungenin Amerika, oder die Abtrettung ihrer Conqueten in Ost-indien. Der Deputirte mochte nach der Länge und derBreite vorstellen, daß diese verschiedenen BesiHthümeran zwo Handlungsgesellschaften gehörten, die von einan-der ganz unabhängig wären, so gab man dieser Unter-scheidung kein Gehör. Und in der That, wann der langeGebrauch diese Distinction nicht gleichsam geheiligt hätte,so würde sie noch jeHund abgeschmackt scheinen. DerStaat war es, der den Vergleich vorschlug; und da dieHandlungsgesellschaften aus Unterthanen bestehen, sohaben derselben besondere Contrakte,' die zwar unter ih-nen von völliger Gültigkeit sind, keine weitere Gültigkeitin Ansehung der Oberherren,^als soviel ihnen diese davon