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schlimmen Zeit, wo wir Evangelischen auf einander an-gewiesen sind und uns wie Brüder betrachten sollen,wächst das Vertrauen geschwind; es darf keine Wolkezwischen uns sein. Ihr seid ein braver Mann undGasparde ist ein liebes Kind. Gott verhüte, daß etwasVerdecktes Eure Begegnung unlauter mache. Ihr könntschweigen, das trau' ich Euch zu; auch ist die Sacheruchbar und könnte Euch aus hämischem Munde zu Ohrenkommen. So hört mich an!
Gasparde ist weder meine Tochter, noch meineNichte; aber sie ist bei mir aufgewachsen und gilt alsmeine Verwandte. Ihre Mutter, die kurze Zeit nachder Geburt des Kindes starb, war die Tochter einesdeutschen Reiteroffiziers, den sie nach Frankreich begleitethatte. Gaspardes Vater aber," hier dämpfte er dieStimme, — „ist Dandelot, des .Admirals jüngererBruder, dessen wunderbare Tapferkeit und frühes EndeEuch nicht unbekannt sein wird. Jetzt wißt Ihr genug.Begrüßt Gasparde als meine Nichte, ich liebe sie wiemein eigenes Kind. Im übrigen haltet reinen Mund,und begegnet ihr unbefangen."
Er schwieg und ich brach das Schweigen nicht, dennich war ganz erfüllt von der Mittheilung des alten