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Palast bestand, den die Medicäerin hatte aufführen lassen.Diese Mischung zweier Zeiten vermehrte in mir denEindruck, der mich, seit ich Paris betreten, nie ver-lassen hatte, den Eindruck des Schwankenden, Ungleich-artigen, der sich widersprechenden und mit einanderringenden Elemente.
Nachdem wir viele Gänge und eine Reihe von Ge-mächern durchschritten hatten, deren Verzierung in keckemSteinwerke und oft ausgelassener Malerei meinem pro-testantischen Geschmacke fremd und zuweilen ärgerlichwar, Boccard aber herzlich belustigte, öffnete mir dieserein Kabinet mit den Worten: „Dies ist das Studir-zimmer des Königs." —
Da herrschte eine gräuliche Unordnung. Der Bodenwar mit Notenheften und aufgeblätterten Büchern bestreut,An den Wänden hingen Waffen. Auf dem kostbarenMarmortische lag ein Waldhorn.
Ich begnügte mich von der Thüre aus einen Blickin dies Chaos zu werfen, und weitergehend frug ichBoccard, ob der König musikalisch sei.
„Er bläst herzzerreißend," erwiederte dieser, „oftganze Vormittage hindurch und, was schlimmer ist, ganzeNächte, wenn er nicht hier nebenan," er wies auf eine