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Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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andere Thüre, „vor dem Ambos steht und schmiedet, daßdie Funken stieben. Jetzt aber ruhen Waldhorn undHammer. Er ist mit dem jungen Chateauguyon eineWette eingegangen, welchem von ihnen es zuerst gelinge,den Fuß im Munde das Zimmer auf und nieder zuhüpfen. Das giebt ihm nun unglaublich zu thun." —

Da Boccard sah, wie ich traurig wurde und es ihmauch sonst Passend scheinen mochte, das Gespräch überdas gekrönte Haupt Frankreichs abzubrechen, lud er michein, mit ihm das Mittagsmahl in einem nicht weit ent-legenen Gasthause einzunehmen, das er mir als ganzvorzüglich schilderte.

Um abzukürzen schlugen wir eine enge lange Gasseein. Zwei Männer schritten uns vom andern Ende der-selben entgegen.

„Sieh," sagte mir Boccard, „dort kommt GrafGuiche, der berüchtigte Damenfänger und der größteRaufer vom Hofe, und neben ihm — wahrhaftig —das ist Lignerolles! Wie darf sich der am hellen Tageblicken lassen, da er doch ein vollgültiges Todesurtheilauf dem Halse hat!"

Ich blickte hin und erkannte in dem vornehmem derBezeichneten den Unverschämten, der gestern Abend im