Buch 
Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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und wenn ich mit dem deinigen auch mein Leben ein-setzen müßte! —

„Jetzt sage mir um aller Heiligen willen, bist dumit Guiche bekannt? Hast du ihn gegen dich aufge-bracht? Doch nein, das ist ja nicht möglich! Der Tauge-nichts war übler Laune und wollte sie an deiner Huge-nottentracht auslasten/'

Unterdessen waren wir in das Gasthaus eingetreten,wo wir rasch und in gestörter Stimmung unser Mahlhielten.

„Ich muß meinen Kopf zusammenhalten," sagteBoccard, „denn ich werde mit dem Grafen einen hartenStand haben."

Wir trennten uns und ich kehrte in meine Herbergezurück, Boccard versprechend, ihn dort zu erwarten.Nach Verlauf von zwei Stunden trat er in meineKammer mit dem Ausrufe: „Es ist gut abgelaufen!Der Graf wird sich mit dir schlagen, morgen beiTagesanbruch vor dem Thore St. Michel. Er empfingmich nicht unhöflich, und als ich ihm sagte, du wärestvon gutem Hause, meinte er, es sei jetzt nicht derAugenblick deinen Stammbaum zu untersuchen, was erkennen zu lernen wünsche sei deine Klinge."