87
nehmt Dienste unter dem Prinzen von Oranien undkämpft für die gute Sache!" —
Jetzt winkte er dem Greise und forderte ihn auf,uns zu trauen.
„Macht es kurz," flüsterte er, „ich bin müde undbedarf Ruhe."
Wir ließen uns an seinem Lager auf die Knieenieder und der Geistliche verrichtete sein Amt, unsreHände zusammenfügend und die liturgischen Worte ausdem Gedächtnisse sprechend.
Dann segnete uns der Admiral mit seiner ebenfallsverstümmelten Rechten.
„Lebt wohl!" schloß er, legte sich nieder und kehrtesein Antlitz gegen die Wand.
Da wir zögerten, das Gemach zu verlassen, hörtenwir noch die gleichmäßigen Athemzüge des ruhig Ent-schlummerten.
Schweigend und in wunderbarer Stimmung kamenwir zurück und fanden Chatillon noch in lebhaftem Ge-spräche mit Herrn Montaigne.
„Gewonnen Spiel!" jubelte dieser, „der Papa willigtein und ich selbst will ihm seinen Koffer packen, denndarauf verstehe ich mich vortrefflich." —