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weil sie sich liebten, und das Opfer noch in der Gruftgehöhnt, indem er es die Gattin des Mönches nannte.Der Grausame!"
„Kaum," meinte Dante. „Das hat sich in meinemGeiste anders gestaltet und ist auch nach der Geschichteunwahrscheinlich. Denn Ezzelin bedrohte Wohl eherden kirchlichen Gehorsam als den Bruch geistlicher Ge-lübde. Ich nehme das „Zexoiisbat" in freundlichemSinne: er gab den Beiden ein Begräbniß."
„Recht," rief Cangrande freudig, „du denkst wieich, Florentiner! Ezzelino war eine Herrschernaturund, wie sie einmal sind, etwas rauh und gewaltsam.Neun Zehntel seiner Frevel haben ihm die Pfaffen unddas fabelsüchtige Volk angedichtet."
- „Möchte dem so sein!" seufzte Dante. „Wo erübrigens in meiner Fabel auftritt, ist er noch nichtdas Ungeheuer, welches uns, wahr oder falsch, dieChronik schildert, sondern seine Grausamkeit beginntsich nur erst zu zeichnen, mit einem Zug um denMund so zu sagen —"
„Eine gebietende Gestalt," vollendete Cangrandefeurig das Bildniß, „mit gesträubtem schwarzen Stirn-haar, wie du ihn in deinem zwölften Gesänge als