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trübte in seinem gebrochenen Italienisch mit Sprüchenarabischer Dichter. Ich vermuthe, daß er seinen Bei-namen „al Tabib", das ist der Arzt, wenn er aucheinige chirurgische Kenntnisse und Griffe besitzen mochte,zuerst und voraus gewissen ärztlichen Manieren ver-dankte: ermuthigenden Handgeberden, beruhigenden Wor-ten, wie zum Beispiel: „Es thut nicht weh," oder:„Es geht vorüber," womit die Jünger Galens eineschmerzliche Operation einzuleiten Pflegen. Kurz, AbuMohammed behandelte das Tragische gelinde und warzur Zeit meiner Fabel trotz seines strengen und bitternAmtes in Padua keine verhaßte Persönlichkeit. Später,da der Tyrann eine Lust daran fand, menschliche Lei-ber zu martern, woran du nicht glauben kannst, Can-grande! verließ ihn Abu Mohammed, und kehrte zuseinem gütigen Kaiser zurück.
Auf der Schwelle des Gemaches winkte Abu Mo-hammed seinen drei Begleitern, stehen zu bleiben.Der Deutsche, der die Fackel trug, ein trotzig blickenderGeselle, verharrte nicht lange. Er hatte heute zurVesperstunde Germano nach dem Palaste Vicedominibegleitet und dieser ihm zugelacht: „Laß mich jetzt!Ich verlobe hier mein Schwesterchen Diana dem
T. F. Meybr, Novellen. H- H