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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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48 Pftrd.

sicheren Beweise, wie groß der Einfluß gleicherSitten und ähnlicher Zucht auf die natürlicheBeschaffenheit und das gewöhnliche Betragendieser Thiere sey.

Zn Cirkafsien und Mmgrelien halt manebenfalls eine Menge Pferde, die an Schönheitnoch die tartarischen übertreffen.

Will man die Alten über die Natur undEigenschaften der Pferde zu Rache ziehen: sowird man finden *), daß die Griechischen undbesonders die ThejMischen, Epirischen Pferdesehr berühmt und im Kriege sehr wohl zu brau,chen; das die Pferde won Achasa unter denbekannten die größten, die schönsten aber unterallen in Aegypcen anzutreffen waren. Zn die,sem Reiche herrschte der Ueberfluß an schönenPferden. Hier ließ auch Salomo die seinigenum -einen hohen Preis einkaufen. Ferner wer-den die Alten uns lehren, daß in Aerhiopiendie Pferde, wegen der allzustrengen Hihe oesHimmelstriches nicht gut fortkommen; daß Ara-bien und Afrika das eigentliche Vaterland sol-cher Pferde war, welche in Ansehung ihres schö-gen Baues, besonders ihrer Tüchtigkeit zumReiten und schnellen Lauf in vorzüglicher Ach-tung standen daß es in Sicilien, KappadocienSyrien, Armenien, Medien und Persien vortreff-liche Pferde gab, die wegen ihrer Geschwindig-keit und Leichtigkeit sehr empfohlen zu werdenverdienten; daß die Pferde aus Sardinien undKorsika zwar klein, aber lebhaft und wüthig

waren;

*) Ei. ^tlclrnv. 8>k. dsgr. äe toli^e^ihus. p. — 6Z.

Oppian hat angemerkt, daß die Kappadorischen Pferdein der Jugend »»gemein schwach sind, daß aber diese, jeälter sie werden, desto schneller laufen können. G. ( > pi-All' l iki. I. (^noßet. V. L0s, 1 om. HL/. Neue

Anmerk- über alle Theile der Naturl. nr.^>. 242.