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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Z64 Pferd.

schälzekt und einen Theil des Winters vielleichtausgenommen, sich.selbst überlassen in der Frey-heit leben, die Hengste hingegen die ganze Zeitim Stalle ernährt werden.

Gabe es mehrere unbebauete Gegenden, undWare es nicht vorrheihafter. diese Platze auf eineandere Art zu benutzen, so würde man diese Ge-stüte als die besten empfehlen können; alleinaus dieser Hinsicht ist ihre Anlegung für einenbevölkerten Staat nicht anwendbar.

Auf den großen weitbeschrankten Weide-plätzen, die das Pferd im Laufen nachlässigübergraset, sucht der mühsame Ochs und dienutzbare Kuh eine längere Zeit bescheiden ihreNahrung, und da, wo man zu vielen FudernHeu und Hafer für den Unterhalt des Gestü-tes des Winters einfahrt, könnte eine reichlicheKornarnre dem Armen seinen Unterhalt zinsen.

Die übermäßige Pferdezucht, wodurch sogroße Distrikte unbebaut liegen bleiben mußten,gehört mit zu den Ursachen von FrankreichsReform seiner politischen Angelegenheiten. Nurdie Kutschpferde des Adels und der sogenanntenGroßen waren so zahlreich, daß man unter Lud-wig XVI. 28000 in Paris zahlte Dieser nutz-lose und dem Luxus gewidmete Aufwand müßtenothwendiger Weise die dringendsten Bedürf-nisse des Armen, seine Nahrung vertheuren underschweren.

Lehrte uns nicht die Kameralwissenschaft,große noch unbebauete Distrikte für die Mensch-heit und die politischen Verhältnisse des Landesbesser benutzen, und zugleich die Pferdezuchtdurch Landgestüte ausgebreiteter und anwendba-rer zu machen, so würde man sm halbwildesGestüte alstn andern, und selbst .den wilden, als

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