--
Menschen ausser Stand setzen, dem Vaterlande lan,ger zu dienen; aber mich tröstet die Ueberzeugung,daß, wenn sie mich todten, sie doch nicht den Geistauslöschen können, den Gott durch mich ange-facht hat. -
Hofmann.
O trauter, biederer Zwingst, habt Dank für dasLicht, das Ihr angezündet habt; ach, es leuchteteso sanft und so rein; ach, es schien sich auf alleSeiten und auf alle Zukunft verbreiten zu wolle»!Ha, Warum begnügte man sich nicht mit dem Lichte?Warum jagte man alles in Feuer und Flammen?O wie oft beschworen wir Euch, ich und euer Vet-ter, der Prälat vor Fischingcn, wie oft batenwir Euch um der öffentlichen Ruhe und um eu-rer eigenen Ruhe willen, daß Ihr zahm fahrensolltet !
Zwingli.
Ihr beyde habt mich immer so lieb, als euer eig-nes Kind gehabt; ich vergaß nie, daß eure Warnun-gen und selbst eure Klagen und Vorwürfe väterlich ge-meynt wären. Wißt aber, daß jede von cuern Be-sorgnissen auch mich beunruhiget hat! O, wie vielhundert und tausendmal stellte ich mir nicht eben sowol den unglücklichen als den glücklichen Ausgangder Reformation vor? Ich fühlte meine Schwach-heit , ich kannte die Macht meiner Feinde. Wasvermag ich durch mich? Alles vermag ich durch Got^Schweig'ich, wolan, so thut ein Anderer den Mund