Heumonat.
Sprödigkeit und Koketterie.
folgenden Brief an mich laß ich vorausgehn:
„ Als mütterliche Freuntme beobachte ich mit zärt-licher Sorgsamkcit bey meinen Töchtern jede Bewe-gung. Je offener ich Mit ihnen zu reden gewohntbin, desto unbefangener enthüllen sie vor mir, alsihrer Herzensvertrauten, jeden geheimsten Gedanken.Beyde Mädchen sind from und verständig: Und wieverschieden nicht gleichwol m ihrer Gemüthsart?Gerade geht Daphne; Florise hält an sich. UrtheilenSie aus folgendem Gespräche. Unter Geßncrs Federwärs ein Idyll geworden; unter der mcinigen bleidtslinkende Prose:
Daphne. Ich liebe den Dämon, und ihm ver-herl ich es nicht.
Florife. Meinem Philint verheel ichs. Kaumdaß er sich glüklich weiß, so fühlt er sich wenigerglüklich.
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