,, fliegsames, biegsames, schmiegsames und verlieb-„ tts in seinem ganzen Wesen: O so ist die Bekehr„ rung einer cokctteu Dame schon zur Hälfte fertig!,, Kindliches Hingeben, Froheit bey jedem geistlichen» Gespräche wird bey einem schönen Manne so leicht.„ Ach, man gäbe Landgüter und Reichthum, oft» Mann und Kinder hin, um an der Seite dieses,, schönen Heiligen zu leben und zu sterben! Er sagt„ doch alles so ganz anders, als unsere steifen und» gebeugten Pastoren sagen. Versteht man ihn nicht„ immer, so ist man doch immer von ihm verstan-n den; denn er ist so innig mit der Menschheit ver,„ traut, er sieht so scharf in alle Ecken des Herzens,„ und urtheilt dann doch so gelinde! 'So vergißt,> die bisherige Cokette alle ihre sündigen Liebhaber,„ aus Liebe zur Religion, und zu einem si> schönen„ Manne. Und Er, der schon hundert und tausend,, Damen und Weiblein, und Weiberscclen von je-„ dem Format und allen Editionen geleitet hat am,, Scidenfädclcin der Liebe, macht Euch dann täg,,, lieh inniger und vertrauter mit ihm; Ihr öffnet,, Euch ihm ganz, und sagt ihm Alles, und macht,, täglich Riesenschritte in der Religion, am Seiden,>, fädclein der Liebe; und so endigt sich zulezt alles», in Mystck und ätherische Verliebtheit. „
Sehr treu mag die Schilderung seyn, zugleichaber scheint sie für die fromimen Vcstalen etwas be,leidigend. Indem sie vor dem Altare religiöser Be,qeistcrung die Himmelsflamime verbreiten, sehn sie