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nicht ohne Erröthen, daß die heilige Opserflammenur von irrdischein Feuer entzündet ist. — Verant-worten mag das Gemählde der Mahler. Von mirist es nicht; es befindet sich in Zimmermanns Werküber die Einsamkeit Th. IV. Cap. XII. '
Sokratische Buhlerkünste,
nach der
dritten Denkschrift des LenophonS.
An grosser Gesellschaft sprach man vor dem Sakra-les mit Bewunderung von Thevdvten. Ihre Schön-heit diente den Künstlern zum Modelle, und, in wieweit es der Anstand erlaubte, entfaltete sie vor ih-nen die reihende Bildung. Wolan, laßt uns zu ihrgehn, sagte Sokrates; richtiger urtheilen wir nachdem Augenscheine, als nqch dem Gerüchte. Soschnell, versetzte Theodotens Lobredner, eilt Ihr mirnicht nach, wie ich voraus eile. Bey ihrer Ankunftsaß die Schöne vor lllUM Mahler, u»d die Gästegenossen behaglich den bezaubernden Anblick. DasGemählde war fertig, und n un warf Sokrates dieFrag' auf: An wem isis izt, zu danken ? Dankenwir ihr, daß sie uns den Anblick vergönnt hat, oderdankt sie uns, daß wir auf sie die Augen gerichtet ?Die grössere Verpflichtung ist wol auf derjenigen