nicht den Zutritt. Sokrates : Mit Vergnügen be,willkomme ich dich, wofern dir nicht eine geliebte»Person in den Weg tritt!
D§r Aufgang der Sonne
auf der
Anhöhe von Zürich.
Anger nicht, weil ich im Schoose der Trägheit,länger nicht, zwischen Schlafen und Wachen, zwi-schen Seyn und Nichtftyn im engen Gewebe gefühl-loser Raupen. Warum auch verlier' ich von demohnehin flüchtigen Leben die schönsten Stunden, diewolgeruchduftenden Stunden Aurorens l Mit demAnbruche des Tages eil' ich vor die Stadt, und sey»mit der aufgehenden Sonne das Dankfeft der wer-denden Schöpfung; feyre mit ihr das prophetischeSchauspiel der künftigen Auferstehung, der Erneue,rung des Weltalls. Schon wehen am flcckigtenOsten die Purpurfittige des Morgens; schon ergiessensich hochwogcnd der Sonne goldene Fluchen; schonwallen auf und nieder am Busen des Gebirges wol.ligte Nebel. Hier schweben sie als Opferrauch inWolken empor; dort spielen sie in wechselnden Zau,dergestalt«, mit den neugebohrncn Zephyren. Inwonniglicher Sehnsucht entfaltet verjüngt die Erdejede erst noch vcrschleyerte Schönheit vor ihrem Bräu-