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Monatschrift für Helveziens Töchter / von Leonhard Meister
Entstehung
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119
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vnd Titel? Ich erröthe. Mit edlerm Stolze trat'ich den Stolz aus Glüksgütcr zu Boden. Nein, län-ger bleib ich nicht Sklave von citcln Chimären; nein,länger opfere ich das wahre Glük dem Scheinglükenicht auf. Warum auch, o mütterliche Vorsicht, ent-reißest du mir, thörigtem Kinde, das Puppenspicl?Ja, veredeln willst du meinen Geschmak; erhöhenmeinen Beruf! Warum sollte nicht auch ich auf glei-chem Wege die Glükseligkeit finden, wie dort jenerfriedliche Schwärm, der frohlokend das Gras mäht?Welch ein mannigfaches belebtes Freudenfpicl! Derländliche Jüngling, voll von Gesundheit und Stärke;«n seiner Seite das rosenwangige Mädchen; links undrechts bald ein frommer Greis, bald ein lallendesKind. Die Einen schwingen die Harckc; die andernverzetteln das Heu. Gleichsam trunken von demWolgeruche, treiben sie unterm Tanz und GesängeLas Tagwerk. Bey der Jdyücnsccne ergrif michstärker, als nie, die Sehnsucht nach dem Gemahle:O warum nicht auch Er hier? Warum nicht mitihm theil ich den Genuß der Natur, den schuldlosenLebensgenuß? Warum unter dem frohen emsigenHaufen crblik ich nicht ihtt, ivie er gegen die Feld-blume von meiner Hand den Stern des Königs, wieer gegen den groben — aber leichten Zwillich die glän-zende — aber brütende Kricgesrüstung, kurz, wie ergegen die Sense den Säbel vertauscht! Unter solchenPhantasien machte ich selbst sogleich den Versuch mitder ländlichen Arbeit. Längs der Wiese leitete auchK -