Stürmen der Welt abgemüht haben, so mißgönn«»Sie uns unsern stillen und sichern Haftn gewiß nicht.Fern von dem Geräusche , ruhen mir nun unter denSchatten, die unser eigner Fleiß über uns ausbreitet;wir vergessen der eingebildeten Bedürfnisse; wir crin»nern uns der Vergangenheit nicht anders, als wie dieVerklärten, das ist, um desto lebhafter unsere Seligkeitzuemvfinden. Bey einer solchen Lage ist es natürlich,daß wir mehr, als nie, zu stillem Nachdenken und zuernsthaften Betrachtungen aufgelegt find. Keineswegsalso wird Sie der T»n in diesem Briefe befremden.Wie ? Bedauern sollten Sie uns über den Verlurstunsrer Titel und Güter, über die weite Entfernung,yom Hof und der Stadt? Mag man unter ihren.Excellenzen und Ordenssternen darüber noch so sehrlachen, je nun, auch unterm Zwillich erscheint mirder Markis — oder, wie er jzt heißt, Meister Jacob,unter den ehrwirdigsten Titeln, als Mensch, als.Diener und Sohn der Natur, als Vertrauter derWeisheit, als guter Vater und Gatte. Wozu dieaussern Ehrenbezeugungen? Achtung erwartet wolniemand ausser der engern oder wettern Sphäre derBekannten und Nachbarn; Achtung bey den Nach-barn aber, bey den biedern Bergleuten gewinnt meinMann durch Fleiß und Gcschiklichkeit, durch Rathund That gewiß weit mehr, als der durchreisendeDük und Comte durch die Livree. Ganz arm, meineFreundin, find wir auch nicht. Auf einen soliden Fondoder Stok legten wir den Rest »nfrer Glüksgüter an,
Schliessen