Dritte Bitt. Match. V l. io.
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gantzen Heryen/ und vonunftrer gangen Seele/ undvonallenunsern Lrafsten/zum Zerren bekehren/nachallemGesayMofls/,.Reg.und/ Mit Zacharia und Elisabeth/ gerecht vor Gott seyn / und in allenGebotten und Rechten des Zerren unsträflich wandeln. Es muß ruc.»:«.bey uns gelten das Wort Davids: wann ich alle / alle deine Ge-botte/ o Herr / fleiflig beschaue/ so wird ich nichtzuschandenwerden. Darum halte ich flir recht alle / ja alle deine Befehle / Psal. n>: s.ich hasse allen falschen weg. Das so wir andere mahl weitläusfiger "i-auszuftlhren pflegen. Um endlich anders vorbeyzugehen/ so nehmen wirletztens (7.) von der Weise dieser himmlischen Ausrichtung des Göttli-chen willens nur noch dieses wahr/ daß diese herrliche und heilige Gei-ster/ wie vollkommen undvorbündigsiediesenwrllen Gottes immer thun/selbigen doch thun mit äusserster Demuth uudSelbst-Verlaugnung.
Sie werffen ihreLronen/ wie wir droben gehöret/ nieder/und bedeckenvor diesem herrlichen Gott ihre Füsse und Angeflehter/ wol wissende/zes,daß er sich auch selber ihnen / seinen Dienern und Heiligen / nicht ver-^b.4! ,z.traue/ ja daß die Himmel nicht rein vor ihm seyen. Und so nun 2bid. 15: >5.müssen den Willen Gottes auch ausrichten wir. Und wann wir gleichalles gethan hätten/ das doch nimmer geschehen wird / noch kan/waswir zuthun schuldig flnd/ müssen wir doch sagen/wir seyen unnützeLnechte/ dann wir haben nur gethan/was wir zuthun schuldigwaren. Daß ich fromm sey / muß es bey allem Fleiß unserer Gott-rue 17: Iv,seligkeit heißen / weiß mein Gewissen nicht / und ich selber habeeinen Unlust ab meinem Leben. Und darum: Ach! Herr/gehe Ich.?-«,nicht ins Gericht mit deinem Rnecht / dann vor dir wird keinLebendiger für gerecht erkennt werden, wann du/o Herr/M.-4):-.'die Sünd rechnen willst/ Herr/ wer wird bestehen? Und so sehenWir nun/ M. Gel. wie weißlich/ wie heilig und herrlich der theure Hey-land Jesus uns streitende Gläubige auf Erden/ zu Mustern des ausrich-tenden Göttlichen willens/ vorgestellet habe die triumphirende Seligein dem Himmel. Gewiß wer den willen Gottes thut so geistlich / soweislich / so lustig und freudig / so geschwind und hurtig/ so beständig/so durchgehends/ so demüthig/ als ihn thun diese selige Himmels-Bur-gere / der thut ihn rechtschaffen.
Wie/ mochte aber hier jemand ftagen/ ist es dann wol möglich/daß jemand auf dieser Erde Gottes willen thüe/oder thun könne/so als ihn thun die Seligen in dem Himmel? Und so solches nichtmöglich / warum sollen wir uns dann dieselbe dießfahlsvorstellenZU Mustern / und warum bäten wir dann vergeblich: Himm-
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