Band 
II. Tomus.
Seite
1691
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Gedancken. Match. Vl. i z. 41-

svttft Gewinn wäre / um Christi willen stkr Schaden und Unrathachten/ nur daß sie Christum gewinnen/und in ihm erfunden wer-den/ als die da nicht eine Gerechtigkeit haben/ die aus dem Gesay /sonder die durch den Glauben Christi ist / nemlich die Gerechtigkeit/die von Gott komt im Glauben. (2. ) Pflegt Gott durch solche Ver« Phil r.?.fuchungen den Glauben seiner Gläubigen zuprüssen/ auf daß die Be-wahrung desselbigen viel köstlicher erfunden werde/als das Gold/das da vergehet/ aber durch das Feuer bewahret wird / zu Lob/und Ehre / und Herrlichkeit / in der Offenbahrung 'Jesu Christi. ->Mr. 1:5.O der Glaube des Gläubigen ist wol recht bewähret / der / indem derTeufel in ihm Gott ohne aufhören verlästert / diesen allein seligen Gottdoch / in einem steifen Vertrauen auf seine Gnade in Christo Jesu / ohneaufhören verherrlichet/ und da er in sich nichts als Sünde und Gottsläste-rung spühret/ doch an Gottes Barmhcrtzigkeit beständig hangen und kle-ben bleibet. (z.) Wil Gott dadurch in ihnen die Etubrunst des Gebätsentzünden. Je heißer der Teufel das Feuer solcher Versuchungen schen-ket/ und je grösseren Brand der Anfechtungen er durch solche Feuer-pfeilein dem Hertzen eines Kinds Gottes anrichtet / je dicker und höher steigetauch der Rauch seines Gebäts in den Himmel. Diese Myrrhe riecht als-dann am allerangenehmsten / wann sie so zerflossen wird. Diese Harpfeklingt am allerlieblichften/wann ihre Säiten so gespannen sind. Unterdiesen Dörnen singen diese geistliche Nachtigallen am alleranmuthigsten.

Nicht zwahr wird hier gemcynet das ordenliche Mund - und Wort-Gebät;dann das wird durch die Grösse der Noth hier gleichsam erstecket. DieGedancken des verfucheten Kinds Gottes sind allzuverwirret/ als daß sieeinander« ordenlich konten folgen / und in ihrer natürlichen Ordnung mithiezu geschickten Worten von ihnen ausgesprochen werden ; Sonder dasrechte inwendige Kraft-Gebatt der Seelen/ die unausgesprocheneSeufter des Geistes/welche nichts anders / als so viele stumme/ feuerige/brennende/ in dem Grund des bangen und von der Hitz der Versuchungfast verschlungenen Hertzens verborgen liegende Begierden nach Gott undseinem Heil/ und so vor Gott das lauteste und kräftigste Gebät sind / dasnur ersonnen werden kan / und deinetwegen Gott zu dem auch kein einigesWort redenden Mosegesagt: Mose/ was schreyest du zu mir? Davon T?»-. 141-5.auch David in seinen Psalmen gesprochen hat : Du hast/ 0 Herr/ dasVerlangen / höre das blosse Verlangen der Seelen nemlich/ der Elen-den erhöret/ du leitest ihr Hertz/dein Ohr mercketaufsie ; Jtem:^, ,0,7Herr/alle meine Begierde ist vor dir/und mein Seufzen ist dir nichtverborgen. So wil Gott (4.) seinen Kindern den Schlaffder Sicher- Jbid.rrn».

Gg g 2 heit