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Des ersten Theils zweyter Band.
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Mfter Abschnitt. 201

von neuem angestrichen, bis man eine hinlänglichdunkle Farbe erhaltet. Obschon diese Farbe auf demTuch sehr vergänglich ist, so scheint selbe doch aufdem Marmor weit dauerhafter zu seyn. Herr dü Fayversichert er habe Marmorstücke darmit gebeizt gesehen,deren Farbe sich in zwey Jahren nicht merklich verän-dert habe. Gleichwol ist diese Farbe, obschon mansie so dunkel als möglich macht, von einer wahrenSchwarze noch weit entfernet, und ist vielmehr weiternichts als ein dunkles, purpurartiges Blau.

Die lockeren Marmorarten, welche das Wasserin sich schlucken, habe ich mit gemeiner Dinte voll-kommen schwarz gefärbet; beedes wenn ich die schonbereitete Dinte oder den adsiringirenden Liquor und dieEisensolutionm wechfelsweise auftruge. Mit den dich-teren Marmorarten ist dieses nicht gelungen, obschonselbe so sehr erhitzt wurden, daß die Flüßigkeitm aufdenselben bis zum Kochen kamen: An einigen Stellenvermochte die färbende Materie fast durchaus nichteinzudringen; und wo sie ein wenig in den Steineingriffe, war sie so geschwächt, daß sie blos purpur-färbig erschiene. Die (Blatts. 122.) beschriebne gei-stige Tincturen, ohne Mastix bereitet, schienen etwasbesser einzugreifen, als die wässerichten Infusionen.

Auf denjenigen Marmorn, welche die dintenar-tige Materie nicht annahmen, versuchte ich das wech-srlsweise Auftragen von Auflösungen von Bley undSchwefel, da ich zuweilen die eine und zuweilen dieandere zuerst aufsiriche, habe aber niemal finden können,

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