Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Vierter Abschnitt.

Die durch starkes Feuer vorläufig in einen Klumpenvereinigte Platinakörner wurden voneinander getrennt,und grossen Theils in ein Pulver aufgelöset.

Es erhellet also, daß die Platina vermittelst ei-ner flüßig gemachten Schwefelleber, beynahe auf diegleiche Weise, wie durch eine lange Cementation mitSalpeter, zertheilet werde. Nun bleibt noch zu un-tersuchen übrig, ob sich ein Theil derselben wirklichauflöse, so daß derselbe zugleich mit der schweflicht-alkalischen Vermischung von dem Wasser aufgenommenwerde. Um dieses zu erfahren habe ich die Liquvreszweymal durch doppeltes Papier lassen durchlecken,und habe darauf stufenweise Salzgeist zugegossen, umdas Alkali in ein Mittelsalz zu verwandeln: Zuerstist ein brauner Präcipitat zu Boden gefallen, und dar-auf ein weißer, gleich dem gemeinen, niedergeschla-genen Schwefel. Etwas weniges von dem braunenPräcipitat ward auf einem Abtreibscherben heiß ge-macht, und etwas Salpeter darzu gethan, um denSchwefel desto vollkommner wegzubrennen: Auf demScherben find hierbey verschiedene glänzende, der Pla-tina gleichsehende Theilchen, über die ganze Oberflächezerstreut liegen geblieben/ Nachdem der Ueberrest desPräcipitats auf gleiche Weise gebrannt worden, habeich etwas reines Bley zugesetzt, um die zerstreutenPlatiuatheilchen zusammen zu bringen, und hernachdas Bley auf der Kapelle abgetrieben: Darvon istein rauhes sprödes Korn gefallen, welches denen vonroher Platina durch die Kupellation erhaltenen, wor-von hernach in dem siebenten Abschnitt soll gehandeltIkon Th.rter Band. U wer-