Historie der Platina.
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Fünfter Abschnitt.
Von der Vermischung der Platina mitandern Metallen.
^^ie Vorzüge, welche dieses neue Metall in Anst-hung seiner Dauerhaftigkeit und unveränderli-chen weißen Farbe sowol als durch seinen Widerstandgegen Flüßigkeiten / wordurch die meisten andern Me-talle angefressen oder aufgelöset werden behauptet; ge-hen wegen der ihr mangelnden Schmelzbarkeit , wor-durch allein der Künstler könnte in den Stand gesetztwerden dieselbe in Gefässe und Geräthe zu bilden/ gros-sen Theils - wieder verlohren. Wir haben wenigWahrscheinlichkeit einige Anwendungen von dieser Artbey einem so widerspänstigen Mineral als möglich an-zusehen , änderst als in Verbindung mit andern Me-tallen; da einige/ vielleicht/ durch die Beymischungderselben in gewissen Portionen entweder in Ansehungihrer eigenthümlichen Eigenschaften eine Verbesserungerhalte«/ oder aber ein Verbindungsmittel abgebenmögen die Theile der Platina zu vereinigen, ohne ihrin Ansehung derjenigen Eigenschaften / von welchenihre Fürtreflichkeit hauptsächlich abhänget, sonderlichnachteilig zu seyn. Dergleichen Hofnungen habenmit darzu beygetragen mich bey einer mühsamen Reihevon Experimenten aufzumuntern/ welche gleichwol,auch ohne Absicht auf dergleichen Betrachtungen, nicht
änderst