Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Fünfter Abschnitt.

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änderst als mit sehr intressanten Erscheinungen beglei-tet seyn konnten. Ich bedaure, daß ich durch diesenganzen Abschnitt wenig anders / als meine eigne Ver-suche anzuführen habe: Marggraf und Macquer ha-ben sich nicht auf diese Bahne eingelassen/ und Schefferwäre wegen Mangel an Platina / welche er hätte be-arbeiten können/ unvermögend auf derselben weit fort-zurücken. Von den vereinigten Arbeiten dergleichenMänner dürfte man sich Entdeckungen von grössererWichtigkeit versprechen.

Da die Platina durch geschmolzene Metalle mußaufgelöset werden / so wollen wir die verschiedenenmetallischen Körper nacheinander beynahe in derjeni-gen Ordnung anwenden / welche uns in Ansehungihrer eignen Leichtigkeit in dem Feuer flüßig zu wer-den an die Hände gegeben wird; und den Anfang mitdemjenigen seltsamen Metalle mache»/ welches sich vonNatur in einem flüßigen Zustande befindet.

L. Platina mit (Quecksilber.

Eine Unze Platina und sechs Unzen reines Queck-silber wurden in einem eisernen Mörser mit etwasKochsalz und Wasser, und nur wenigen TropfenSalzgeift zusammengerieben. Nachdem man mit demMalen gegen sechs Stunden lang angehalten hatte,erschienen die Platinakörner mit Quecksilber überzogen,so daß sie sich miteinander in eine Art eines unvoll-kommen Amalgams verbanden. Als das flüssigeQuecksilber abgegossen worden, ließe ich einen Theil

darvon