Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Z is Distorie der Platina.

darvon in einem eisernen Löffel abrauchen: Es bliebedarvon eine beträchtliche Quantität eines dunkelge-färbten Pulvers Zurück / welches mit einigen scheinen-den Theilchen untermischet wäre. Ein Theil desQuecksilbers ward durch leinernes Tuch durchgedrückt,und ein anderer Theil durch dünnes Leder gezwungen:Beede haben nach dem Abrauchen ebenfalls ein glei-ches Pulver zurückgelassen, dessen Quantität von derje-nigen Portion, welche durch die Leinwand durchge-gangen war, ziemlich ansehnlich gewesen ist, aber vonder durch das Leder gerungenen ist nur wenig übriggeblieben.

Herr Scheffer hat die Amalgamation der Plati-na mit Quecksilber gleichfalls versuchet, und meldet,daß es ihm darmit nicht gelungen sey, ungeachtet dasReiben, mit Zusatz von etwas Königswasser, we-nigstens doppelt so lang sey fortgesetzt worden, als zudem Verquicken der Eisenfeilspäne erfordert werde,wenn man denselben eine Auflösung von grünem Vi-triol beymische. Es erhellet aus obigen Experimen-ten, daß ein grosser Theil der Platina, auch nachlangwierigem Reiben, noch immer in ganzen Kör-nern zurückbleibe, ohne von dem Quecksilber aufge-löset , oder mit demselben in eine solche Masse verei-nigt zn werden, welche man ein Amalgama nennet:Unterdessen zeiget das Ankleben des Quecksilbers ander Oberfläche eine gewisse Verwandschaft zwischenbeyden, oder eine Neigung sich miteinander zu ver-binden an; und das von dem durchgerungenen Queck-silber nach dem Abrauchen übrig gebliebene Pulver ist

ein