Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Z zr Historie der Platina.

und mit Kohlgestüpp gemengten Arsenik in einen Tie-gel gethan / und eine halbe Stunde starkes Feuergegeben: Beede sind in einen Klumpen zusammenge-flossen , der die Form des untern Theils von demTiegel angenommen harte/ auswendig glatt war, und 'von einer hellweißen Farbe gleich dem Quecksilber/ ;sehr spröde / inwendig graulich / von einem schwam-michten Gewebe, mit etlichen wenigen Platinakörnernuntermischet / welche mitteninne unverändert sind zu-rückgeblieben: Der Tiegel war mit einem schwarzenGlase überzogen / welches glaublich nichts anders/ alseine von dem eisenartigen Theil der Platina entstande-ne Schlacke gewesen; und dieser glasartigen Materiesind verschiedene scheinende/ metallische Kügelchen ange-klebt. Dieser Klumpe ward nochmals in einen starkerhitzten Tiegel eingesetzt, mit Zusatz von mehrermArsenik und Kohlgestüpp, und das Feuer durch dasGebläse noch eine halbe Stunde heftig angetrieben:

Er schmölze eben so wie vorhin in eine löcherichteMasse zusammen, worin nunmehr keine Platinakör-ner mehr zu bemerken waren. Nachmals habe ichdie Masse, mit frischem Arsenik, auf gleiche Weisebearbeitet, und hernach versucht dieselbe auszugiessen;aber ungeachtet des äusserst heftigen Feuers, welchessie ausgestanden hatte, wollte das Metall nicht ausdem Tiegel fliesten. Durch schnelles Feuer, ohne Zu-satz bearbeitet, ist es wieder in einen dem vorherge-henden gleichenden Klumpen zusammengebacken: Aber ^ein Stück von diesem Klumpe, welches von neuemin einen auf das strengste erhitzten Tiegel eingetragen !

ward,