Fünfter Abschnitt. zzz
war-, schiene es nicht einmal zu erweichen, oder auseiner Figur die geringste Veränderung zu leiden.Den Ueberrest des Klumpens have ich zwischen zweykleine Stücke Holzkohle eingeschlossen, in deren jedemzu diesem Ende eine Höhlung war gemacht worden:Die Kohle ward mit einer Verkleidung überzogen,und nach gänzlichem Ertrdcknen gleich vor der Blas-halgröhre in die glüende Kohlen gelegt: Aber auch sohat das Metall weder seine Form verändert, nochan seiner Schwere etwas verlohren. Ich nähme ei-ne halbe Unze von dem Metall, und habe es eben sowie vorhin mit Arsenik versetzt: Es ist übermal ineinen solchen Klumpen zusammen gesessen, aber we-der durch Vermehrung des Zusatzes von Arsenik,noch durch ein auf das äusserste verstärktes Feuer warich vermögend dasselbe dünne genug zu machen, umaus dem Tiegel zu flüssen. Noch eine halbe UnzePlatina habe ich mit soviel Arsenik versetzet, als mirdurch wiederholtes Auftragen möglich gewesen, diedarvon erhaltene Masse zu grobem Pulver gerieben,etwas schwarzen Fluß und frischen Arsenik darmitvermischet, und allem zusammen in einem bedecktenTiegel mit schnellem Feuer heftig zugesetzt: Das Me-tall ist in einen schwammtchten Klumpen zusammenge-flossen , in dessen Höhlen noch hin und wieder Theil-chen von dem Fluß zurückgeblieben waren; ein Be-weis , daß derselbe nicht dünne geflossen gewesen.
Aus allem zusammen erhellet, daß die Platinamit Arsenik zwar zusammenschmelze, aber in einemweniger vottkommnen Grade, als mit andern Me-tallen;