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Historie der Platina.
tallen; daß es sehr schwer, wo nicht ganz unmöglichfallen würde, dieselbe nach dieser Art zu verfahrenin einen hinlänglich dünnen Fluß zu bringen um inFormen gegossen zu werden. Alle mit Arsenik auge-schwangerle Stücke sind sehr brüchlich, inwendig vongraulicher Farbe, und einem lockern, körnichten Ge-webe. Merkwürdig ist, daß ungeachtet der Arsenikan der freyen Luft in kurzer Zeit schwärzlich anlauft,und andern Metallen beygemischt denselben meisien-theils eine Neigung mittheilet auf gleiche Weise an.zulaufen, die mit Arsenik geschwängerte Platina,nachdem sie sieben bis acht Jahre in einem trocknenZimmer gelegen, ihr erstes Aussetzn fast unverän-dert behaltet.
V I. Platina mit Zink.
Um Zink und Platina miteinander zu verbindenhabe ich zuerst diejenige Methode angewendet, nachwelcher sonst Zink und Kupfer vereinigt zu werdenpflegen, und durch welche der Zink zugleich von sol-chen metallischen Körpern reingemacht wird, welchesonst öfter mit demselben vermischt siud: Ich habenämlich die Platina denen durch das Feuer und denZusatz von brennbarer Materie aus dem Gallmey, ei-nem der reinern Zinkerzteil, ausgetrlebnen Dünstenausgesetzt. Damit gleichwol die Dünste desto kräfti-ger auf die Platina wirken möchten, ist in der sonstgebräuchlichen Anordnung der Materialien eine kleineVeränderung vorgenommen worden-
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