Fünfter Abschnitt. z;»
2. Gußeisen und Platina, von jedem drey Un-zen, ohne Zusatz in ein starkes Feuer gebracht, ha-ben sich in eine dicke Flüßigkeit vereinigt, welchenach dem Zusatz von noch einer Unze Eisen ziemlichdünne geflossen ist. Da der schwarze Tiegel von dergrossen Hitze zu mürbe geworden war, nm mit derZange aufgehoben zu werden, habe ich das Metall indem Tiegel erkalten lassen. Nach dem Zerbrechenfände sich das Metall in einen Klumpen zusammenge-flössen, welcher keine erhabene oder convexe, sonderneine stark vertiefte Oberfläche hatte: An Gewicht be-trüge er gegen einen Sechszehntel weniger, als diegebrauchte Platina samt dem Eisen gewogen hatten.Er ist äusserst hart gewesen, so daß er von der Feilegar nicht angegriffen ward, darneben aber gleichwolso zähe, daß er fich von wiederholten Streichen ei-nes grossen Schmiedehammers, worvon er einigenEindruck angenommen, nicht hat brechen lassen.Rothwarm gemacht ist es leicht zerbrochen, und hatinwendig ein gleichförmiges Gewebe gezeiget, welchesnicht aus glänzenden Blättern , so wie das Eisen zu-erst , sondern aus sehr dunkelgefärbten Körnern, wel-che keinen metallischen Glanz hatten, ist zusammen-gesetzt gewesen.
z. Da eine Unze Platina, auf vier Unzen Guß.eisen, das eben anfinge zu schmelzen, aufgetragenworden, unter Fortsetzung eines starken Feuers, istalles geschwinde zum Fluß gekommen. Das Gemengist gleich dem vorgehenden äusserst hart gewesen,doch schiene es sich unter dem Schmiedehammer
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