Zso Historie der Platina.
etwas zu dehnen. Das Gewebe war körmcht, wievorhin , aber die Farbe etwas weniger trübe.
4. Ein Theil Platina und zwelf Theile Eisen sindohne Mühe , und mit wenig oder gar keinem Abgangzum Fluß gekommen. Auch diese Mischung ist vielhärter gewesen, als das Eisen zuerst war , und hatvon dem Hammer einigen Eindruck angenommen.Gleich den übrigen hat es kalt ohne äusserste Gewaltnicht können zerbrochen werden/ aber rothwarm ge?macht ist es sehr spröde gewesen.
s. Alle bisher beschriebne Compositionen vonPlatina und Eisen haben eine gute Politur angenom-men. Die erste hat sich seit zehn Jahren nicht merk-lich verändert; die zweyte hat von einem Anfangzum anlaufen hin und her kleine Flecken/ und die-ritte ist etwas mehr angelassen, doch nicht so starkals ein Stück pures Eisen.
6. Ungefehr eine Unze einer Composition anS einTheil Platina mit vier Theilen Eisen/ ward in ei-nem Tiegel mit der von Reaumur zum Stahkmacßenvorgeschriebnen Vermischung, welche mes acht Thei-len Holzruß, vier Theil Holzasche, vier Theil Kohl-gestüpp, und drey Theil Kochsalz bestehet, umgebenDer Tiegel ward zugedeckt, genau verkleidet, undzwelf Sttmden lang in einer starkrothe» Glührtze un-terhalten. Das Metall bekäme einen Zuwachs vonungefehr einem neununddreißigsten Theil seines Ge-wichts , gäbe der Feile leichter nach, als das vorge-hende, schiene durch das Glüen md Ablöschen in
Wasser