Fünfter Abschnitt. 361
Wasser keine mehrere Härte zu erhalten, und über-haupt war keine von denjenigen Eigenschaften Daranzu bemerken, wordurch sich sonst der Stahl von demEisen unterscheidet.
7. Ein von dem gleichen Zaine abgebrochnes,ungefehr drey Viertelunzcn schweres Stück ward mitdem zum Weichmachen des Gußeisens gebräuchlichenPulver, nämlich mit Beinasche, und ein wenig Kohl-gestüpp, auf die nämliche Weise bearbeitet. DasMetall fände sich an Gewicht ungefehr um einen Vier-unddreißigstel vermehret: Gegen die Feile ist es we-niger hart gewesen als zuerst, aber doch härter, alsderjenige Theil, welcher mit dem Stahlcemmte warbearbeitet worden.
Hier kann man füglich anmerken, daß das Guß-eisen durchaus nicht als ein reiner metallischer Körperkönne betrachtet werden, gleich denjenigen, derenVerwandtschaften für die Platina wir in den vorge-henden Artickeln untersuchet haben. Es scheinet das-selbe gemeinlich mit wahrem Schwefel verunreinigt zu.seyn , worvon seine Sprödigkeit hauptsächlich ab-hängt , und welcher durch denjenigen Proceß abge-schieden wird, dessen man sich bedient das Eisen ge-schmeidig zu Mächen. Da es sich gezeiget hatte, daßdie Platina sich mit dem Schwefel in keine Verbin-dung einlasse, so vermuthete ich, weil Platina undGußeisen einander annehmen, so müsse ein Theil derfchweflichten Materie ausgeworfen und verzehret wer-den, und daß die in den daraus entsiehehende« Ge-Z 5 menge«