Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Historie der Platina.

mengen bemerkte Zähigkeit zum Theil von dieser Ur-sach herzuleiten sey; allein die Versuche sind nochnicht weit genug fortgesetzt worden, um mich zu hin-länglichen und befriedigenden Untersuchungen über die-sen Punct fähig zu machen.

Wenn man aber gleichwol annimmt, daß dasGußeisen durch die Beymischung von Platina so voll-kommen gereinigt werde, als auf den Eisenwerkendurch das Feinmachen zu geschehen pflegt, so würdedoch die Zähigkeit der Vermischungen noch immersehr bemerkungswnrdig bleiben, wenn man betrach-tet , wie sehr die Platina sonst, wenn ihre Beymi-schung beträchtlich ist, geneigt sey diese Qualität beyallen andern Metallen zu vermindern. Vielleichtkönnte die Platina, zu gewissen Absichten, für diesesüberaus nützliche Metall einen schätzbaren Zusatz abge-ben ; für ein Metall, welchem die Arbeiter nicht imStande sind die öfter nöthige Härte mitzutheilen,ohne dasselbe zu gleicher Zeit spröde und gleichsamunbändig zu machen.

X l V. Platina mit metallischen Glasern.

Herr Marggraf, nachdem er sich vollkommenüberzeuget befände, daß die Platina den gemeinen,unmetallischen, aus der Klasse der glasartigen und sal-zichten hergenommnen Flüssen, wie in dem viertenAbschnitt dieser Geschichte ist gezeiget worden, voll-kommen widerstehe, ist fortgeschritten zu versuchen,ob etwa das noch wirksamere Bleyglas als ein Flußfür dieselbe zu gebrauchen wäre.

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