Sechster Abschnitt. 37,
dem wirklich also, so müssen 19 Theile von -er ge-schmolznen Masse nicht mehr Raum einnehmen / alsvor dem Schmelzen eingenommen hatten ; sodaß beynahe ein vierter Theil des einen Metalls in dieHöhlen des andern müßte aufgenommen werden, ohnedie Ausdehnung der Masse zu vermehren. Es ist z»vermuthen, daß die Substanz, welche Herr Woodfür sich selbst unter dem Name Platina abgetvogenhatte, das leichtere, gegoßne Metall gewesen sey,dessen zu Anfang dieser Historie ist erwehnet worden,und daß dasjenige, so er mit Gold zusammengeschmol-zen hat, wahre Platina gewesen; und wenn man indiesem Fall die Schwere der Platina annimmt wie17, kommt für den Zuwachs der Schwere bey derVermischung ungefehr ein Zwanzigstel heraus, undwürde also die Platina an der Masse gegen einenZehntel von ihrer Ausdehnung verlieren.
Um mir selbst über diesen Punct Befriedigung zuverschaffen, habe ich die schon angeführte Vermischungvon Platina und Gold zu gleichen Theilen hydrosta-tisch abgewogen. Die specifische Schwere des Gol-des war gewesen 19, 28s: Die Platina bestünde ari-den grösser» Körnern, deren Schwere, wie wir indem ersten Abschnitt gesehen haben, wenigstens 17gewesen. Das Gemeng hat in der. Luft gewogenizsOs, und im Wasser hat es verlohren 7 so, undalso war seine Schwere 18, 142: Nach der Berech-nung kommt heraus 18, 271; so daß ungeachtet dieSchwere der Platina nicht mehr als 17 betragen hät-te, so ist gleichwol der Zuwachs derselben bey der
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