Z7tz -Historie der platiiwr.
Vermischung sehr unbeträchtlich. Da bey dem Schmel-zen dieses Gemengs ein kleiner Verlust vorgegangen/ 'und auch die specifische Schwere der gebrauchten Pla-tina nicht genau bekannt war, habe ich zwo frischeComposttionen bereitet, aus Stücken Gold, welchevon der gleichen Masse waren abgeschnitten worden,und aus einigen von den gröffesten Platinakörnern, >deren Schwere beynahe i8 gewesen. Eine dieserMischungen, welche 5129 woge, hat im Wasser276 verlohren; und die andere, an Gewicht 641 s,verlohre 345; also kommt für die specifische Schwereder ersten heraus 18, s8z, und für die andere 18,594/ 'und beede kommen einander in dieser Abficht so nahe,als immer bey Versuchen von dieser Art zu erwartenist: Nach dem Kalkei sollte die Schwere seyn, 18,622, >so daß beede Vermischungen Verhältnisweise um etwas !leichter, oder in einen grösser» Umfang ausgedehntgewesen find, als wenn jedes Metall besonders wäre ^abgewogen, oder wenn beede durch die blosse Zusam- !menfügung der Theile wären vereinigt worden. Da !diese Versuche mit nicht geringer Sorgfalt find ange- !stellt worden, so kann man annehmen, daß bey den- zjenigen, wo sich ein grosser Zuwachs an Schwere, !oder eine Verminderung des Inhalts scheinet gezeiget !zu haben, entweder eine Irrung bey dem Abwägen jmüsse vorgegangen, oder bey dem Schmelzen nicht alle jPlatina von dem Golde aufgenommen worden seyn.
Ich habe auch die übrigen Vermischungen vonPlatina und Gold, und besondere Zusammensetzun-gen derselben mit unterschiedlichen Proportionen von !
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