Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Sechster Abschnitt 375

den- übrigen Metallen, hydrostatisch untersuchet. Der-gleichen Massen, welche den Hammer ausstehen konn-ten, wurden ganz sachte mit demselben gequetschet,doch mit Sorgfalt, daß ste keine Risse werfen möch-ten; denn man findet, daß selbst die reinen Metalleihre eigentliche specifische Schwere selten erreichen, bissie zuerst unter dem Hammer eine grössere Dichtigkeiterhalten haben. Die Oberfläche ward glatt gefeilt,wo immer zu besorgen war , daß einige Höhlen oderIrregularitäten etwas Luft zurückhalten möchten; unddie mehresten find eine Stunde und drüber in demWasser eingetauchet geblieben, damit die Luft destovollkommner möchte losgemacht werden, und damitdas Wasser stch desto genauer an dieselben anlegenkönnte. Die Wirkung dieser Vorsichtigkeit hat sichbey einigen vorschlich angestellten Versuchen deutlichgenug geäussert: Nachdem das von dem Ende einesFadens in dem Wasser Hangende Metall von allensichtbaren Luftblasen war befreyt und mit einem ge-nauen Gegengewicht versehen worden; hat es gleich-wol nach ein - bis zweystündigem Stehen merklich undzuweilen ganz beträchtlich vorgezogen. Bey einigenVersuchen war dirs Wasser geschmolzner Schnee, undbey andern destillirtes Wasser , welche beede ich vongleicher specifischer Schwere befunden habe. Die Tem-peratur der Luft war zwischen dem s offen und soffen-Grade des Fahrenheitischen Thermometers.

Die zu diesen Versuchen gebrauchte Waage istzwar sehr empfindlich , aber nicht vollkommen gleich-ärmicht gewesen: Und hier mag es nicht unrecht seyn

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