Sechster Abschnitt.
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Da die Versuche mit dem Gold dem Herr Schef-fer, als er seinen Aufsatz verfertigte, noch nicht wa-ren zu Handen gekommen, hoste er, daß wenn der-gleichen angestellt werden sollten, so würde nch dieSchwere der Platina mit Zuverläßigkeit daraus ab-nehmen lassen, indem das Gold von allen denjenigenUrsachen von Irrungen, welche bey andern Metallenstatt haben können, befreyl wäre. Gleichwol erhel-let aus der vorgehenden Erzählung, daß unter zwelfVermischungen von Gold mit Platina keine einzigeso schwer gewesen, als das Gold selbst, da doch nachHerr Scheffers Voraussetzung alle hätten sollen schwe-rer herauskommen. Also ist klar, daß entweder diePlatina nicht so schwer ist, als Gold, oder -aß derGrundsatz der Induktion bey den Vermischungen vonGold und Platina nicht könne angewendet werden.
Nach den zwo letztem Vermischungen kommt dieSchwere der Platina heraus zwischen i8 und iZ;allein hierauf ist stch nicht mit Sicherheit zu verlassen,-a die Verschiedenheit zwischen der wirklichen und be-rechneten Schwere so unbeträchtlich ist, daß er denunvermeidlichen Unvollkommenheiten der zu dem Ab-wägen gebräuchlichen Instrumenten kann zugeschriebenwerden; denn eine Abweichung von weniger als einendreißigtausendsten Theil des Gewichts macht einen lln-terschied von , oir bey der specifischen Schwere derVermischung, und von i, ooo bey der darvan herge-leiteten Schwere der Platina. In Vermischungenmit andern Metallen, wo die Platina in geringerProportion ist, ist der Fall eben so.
Nach