Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Z94 Historie der Platina.

treffe«/ beschreibet dreyerley Versuche über Vermischun-gen von Bley und Zinn; bey zweyen darvon zeigtsich ein solcher Zuwachs des Gewichts / daß die spe-cifische Schwere höher als iz, und einem dritten Ex-periment zu Folge noch höher herauskommen würde:sgi Grane Zinn haben im Wasser 75z verlohremund also 100 Theile 14/ 218. szi Grane von ei-ner Vermischung aus 97 Theilen fein Zinn und dreyTheilen Bley verlohren im Wasser 72^, so daß an100 Theilen von dieser Mischung iz, 65z abgegangenfindEs muß also die Quantität von Zinn in dem-selben entweder mehr verlohren , oder in de n Wassereinen grösser« Raum eingenommen haben, als her-nach das ganze Gemeng: so daß Bley und Zinnnach ihrer Vereinigung in ein kleiners Volumen findzusammengezogen worden, als zuvor das Zinn alleineingenommen hatte.

Es ist also klar genug daß die Schwere einesMetalls niemal mit Sicherheit aus der Schwere dessel-ben in Vermischung mit andern Metallen könne her-geleitet werden, weil aus der Wirkung des einen aufdas andere entweder eine Ausdehnung oder Zusain-menziehung des Volumen gemeinlich zu erfolgen pflegt.Es erhellet überdas, daß wenn zwey Metalle von be-kannten Schweren zusammengeschmolzen find, so lassenfich die Proportionen derselben aus der Schwere derZusammensetzung nicht herleiten, ohne vorher andereihrer Vermischungen in verschiedenen, aber bestimm-ten Proportionen untersuchet zu haben: Daß folglichder berühmte Vorschlag -es Archimedes keiner so all-gemeinen