Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
Seite
399
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Siebenter Abschnitt. zss

geschehen pflegt: Hingegen hatte es das Ansehen,als wenn eine Portion von dem Arsenik, auch beyheftigen Feuern, von der Platina zurückbehalten wür-de. Ungeachtet die Masse allezeit ziemlich dichte ge-wesen , nachdem sie mit dem Arsenik so weit gesättigtwar, um einiger Maassen flüßig zu werden, so istselbe doch allemal schwammicht geworden, wenn so-viel von dem Arsenik ist zerstreut gewesen, daß diePlatina ihre Schmelzbarkeit dardurch verlohre. Allediese Massen waren speciflsch leichter als die Platinazuerst gewesen, und hat die Schwere von der allerge-wichtigsten mehr nicht als ungefehr i6, 822 betragen.

I V. Absonderung des Spieeglaskönigs vonder Platina.

Eine Vermischung von Platina und Spießglas-könige wurde mit starkem Feuer geschmolzen, in ei-nem niedrige«, weiten Tiegel, und die Röhre einesBlasbalges scheef auf die Oberfläche des flüßigen Me-talles gerichtet. Die Materie ist unter Ausstoßungvon häufigen Dünsten einige Stunden lang flüßig ge-blieben: Endlich ist sie bey einer heftigen weißenGlühitze erstarret, und hat weiter fast keine Dämpfemehr von sich gegeben, obschon immerfort stark tzar-anf geblasen wurde. Die Masse ist nach dem Er-kalten leichte zerbrochen, hat sehr löchericht und vollBlasen ausgesehen, mit einer finstern, grauen Farbe,und hat um ein namhaftes mehr gewogen, als diezuerst angewendete Quantität von Platina. Ihre spe-cifische Schwere ist blos ungefehr i s gewesen.

Dieser