^24 Historie der platitra. ;
Mtter und dichter geworden / doch hat sich von dem jBley nur sehr wenig abgesondert. !
5. Die kupellirte Körner sind überhaupt spröde!gewesen, und unter dem Hammer leichtlich zerbrochen/ >ohne sich merklich dehnen zu lassen. Beedes auf der ,Oberfläche und auf dem Bruche waren selbe grau von >Farbe / doch auf der untern Seite, und wenn sie ge-schliffen oder gefeilet wurden, ziemlich helle und weiß.Man gewahrte darbey nichts von der purpurartigenTinctur, welche bey Vermischungen von Platina undBley in einem so merklichen Grade vorgekommen ist;auch scheinet ihre Farbe im geringsten nicht verändertzu seyn / nachdem sie nun zehn Jahre lang unter den !gleichen Umständen mit den übrigen Vermischungen!sind aufbewahret worden. Bey der hydrostatischen ^Untersuchung wurden die schwammichtern beynahe so !schwer befunden / als rohe Platina. Unter den vor-!züglich dichten ist die Schwere bey einem gewesen nne19/ 08Z/ bey einem andern 19/ iZ6/ und bey einemDritten 19/ 240. Glaublich sind diese Schweren sobeträchtlich gewesen/ theils weil die Platina durch denProceß von ihren leichtern/ fremdartigen Vermischun-gen ist gereinigt worden/ und theils wegen einem durchDie Vereinigung der Platina mit dem Bley entstande-nen Zuwachs der Schwere. Die letztere dieser Ver-mischungen/ deren Schwere 19/240 betragen hatte,war diejenige / welche mit gleich schwer Gold istzusammengeschmolzen worden (Blatts, z82.).
6. Eine