Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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4io Historie der Platina.

fammengeflossen, und schiene wohl vereinigt zu seyn:

Das Glas war dunkelgelb gefärbet. DaS Gemengwardzugleich mit einigen Glasftücken , welche uchnicht leicht hatten absondern lassen , in einem reinen !eisernen Mörser zerstoßen, das Pulver mit drittehalb ^Unze» gekörntem Bley gemischet, und in einem Tiegelmit starkem Feuer geschmolzen: Hiervon erfolgte einegrünliche Schlacke. DaS Metall, auf einer Kupelle ^bearbeitet , hat gut getrieben, eben so wie bey einergemeinen Silberprobe, bis gegen dem Ende des Pro-cesses, da eS sich voneinander trennte, flach und höcke-richt ward, und eben so auSsahe, wie das Silber,wenn es wegen allzuschnellem Abkühlen auf der Ku-pelle zersprungen ist; sonst zeigte sich auf seiner Ober-fläche nichts von einem Metallischen Glänze: Unterdem Hammer ist es spröde gewesen, hat sich abengleichwol feilen lassen, und auf dem Feilstriche weißausgesehen: An Gewicht hat eS hundert und zehnGrane betragen. Dieses ist mit Zusatz von einerUnze frischem Bleye abermal kupelliret worden, undhat, mit Verlust von sieben Gran am Gewicht, ein !

dem vorgehenden ähnliches Product abgegeben. DaS ^

letztere Korn ward in Stücke zerschlagen, mit sechs ^Drachmen reinem Salpeter gemischet, und in hefti- !gern Feuer geschmolzen: DaS Metall hat eine demSilber, ähnliche Weiße erhalten, und siebenzig Granegewogen: Die Schlacke ist leberfärbig und kaustischgewesen, und hat nach dem Zerflüssen an der Luftgrünlich ausgesehen. Der König ward nochmalsmit einer halben Unze -es reinsten Salpeters und