414 Historie der Platina.
der Erfolg -es Experiments in Absicht auf die Ge-schmeidigkeit der kupellirten Masse allzu interessant zuseyn/ um in dieser Historie/ ohne Bekräftigung durchmehrere Versuche / Übergängen zu werden.
14. Da ich einen Windofen an der Hände hatte,welcher aus einer Vermischung von Sturbridger Thonund gestoßnen Glastöpfen bereitet, und auswendigmit eisernen Ringen verwahret war, ungefehr zweenFuß hoch / von dem Roste an bis zuoberst an die Kü-pe! , in der Mitte vierzehn und bey dem Roste zehnZoll in der Weite; so habe ich zuerst die Wirkung die-ses Ofens geprüfet, und denselben so kräftig gefunden,daß ich nicht nöthig hatte mich um einen andern um-zusehen. In denselben habe ich eine Muffel eingerich-tet, nach derjenigen Methode, welche der geschickteAutor in der Abhandlung von Verglasung des Thonsmit Kreide angiebt, und welche mit dem Ofen ausder nämlichen Composition bereitet gewesen, zweenZollhoch, drey Zoll breit, von solcher Läuge, daßsie queerchber den Ofen reichte, und über dem Rostewar- sie in der Höhe von fünf Zollen durch ein StückBackstein von feuerhaltendem Leimen unterstützet, wel-ches niederwärts zugespitzt wäre, um den Rost sowenig als möglich zu verstecken.
r;. In eine grosse Kupelle, welche gegen eineStunde lang in der Muffel rothglüend unterhalte»worden, wurden zwo Unzen Bley eingetragen, undhernach eine Unze von auserlesuen Platinakörnern indas gefloßne Bley eingetauchet. Nachdem das Feuer
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