Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Siebenter Abschnitt. 4ls

mit gebrannter Steinkohle bis aufs äusserste war ver-stärket worden, erschiene der ganze innere Theil vonder Muffel mit einem blendenden Glanz, und mankonnte die Kupelle nicht unterscheiden, bis man durchdie geöfnete Thüre eine Weile die kalte Luft hattedurchstreichen lassen, welches zum öftern geschahe, umdie Verschlackung oder Zerstreuung des Bleys zu beför-dern. In diesem Zustande ward das Feuer unter-halten , bis die Muffel, nach Verfluß von fünf bissechs Stunden, von der glasartigen Lösche der Kohlendurchdrungen, angefangen hat nachzugeben: Derganze Hintere Theil derselben, und etwas von der in-nern Seite des Ofens war zerflossen, und machte theilsirreguläre glasartige Klumpen aus, theils ist die Ma-terie in grossen Tropfen von schwarzem, hartem Glasedurch den Rost hinab geflossen. Die Kupelle warhart, gelblichweiß und halbdurchßchtig, so wie desHerrn Macquers seine gewesen ist. Die Platina fän-de sich in einem flachen Kuchen, mit der halbverglas-ten Materie der Kupelle, und den glasartigen Tropfender Muffel umgeben, so daß aus dem Gewichte der-selben nichts ist abzunehmen gewesen: Unter demHammer ist sie leicht zerbrochen, und schiene vondein Produkt der vorgehenden Kupellationen nichtverschieden zu seyn.

i6. Was hier an der Dauer des Processes abge-gangen , habe ich durch wiederholtes Feuer zu ersetzengetrachtet. Die gestoßne und gewaschne Platina wardunter einer neuen Muffel auf einen Anstedscherben ge-than; und das Feuer, hauptsächlich mit Holz und

Holz-