Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Neunter Abschnitt.

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Gleichwol mag derselbe als eine vorbereitende Opera-tion seinen Nutzen haben, wo die Quantitäten desGoldes und der Platina, welche man voneinander ab-föndern soll, beträchtlich groß sind; weil auf dieseWeise der grösseste Theil von der Platina sich ohneMühe wegschlemmen laßt, und das Gold mehr in dieEnge getrieben, und dann desto füglicher derjenigenReinigungsart kann unterworfen werden, welche indem Verfolge mitgetheilet wird.

Man kann diesen Proceß in Absicht auf die Ver-mischungen von Gold und Platina als eine Vorberei-tung von derjenigen Art betrachten, wie das Puchenund Waschen bey metallischen Erzen, welche in demOfen nicht mit Vortheil in vollkommnes Metall könn-ten umgearbeitet werden, wenn nicht ein grosser Theilihrer erd - und steinartigen Beymischungen zuerst durchdas Wasser weggeschwemnü wurde. Um den gutenErfolg desto besser zu versichern sollten die Vermischun-gen , wenn selbe Lrüchlich genug siud um sich zerstoßenzu lassen, in Stampfmühlen, oder einem eisernenMörser zu einem äusserst zarten Pulver zermahlet wer.den: Die Pulvevisation laßt sich vermittelst des Feuersfthr erleichtern, weil beedes die Platinakörner selbst,und Vermischungen derselben mit andern Metallen,durch das Erhitzen weit spröder werden, als wenn siekalt sind. Oder man kann sich einer noch weit bes-sern und leichteren Methode bedienen, wenn man näm-lich das Gemeng mit einer gehörigen Quantität Bleyzusammenschmelzet, und diese neue Composition mitQuecksilber und Wasser trituriret. Wenn das Borge-

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