4?4 Historie der platma«
Leu , daß verschiedene Goldmincn deswegen nicht ge-achtet werden, wett sie wegen der Beymischung vonPlatina nicht zu bearbeiten seyn, gegründet ist, sokönnte dieser letztere Proceß für dieselben sehr wichtigund von grossem Nutzen werden,
II. Pracipitation durch feuerfestes Alkaliaus dem Pflanzenreiche.
Da das Gold sich durch feuerfeste Laugensakzegänzlich laßt niederschlagen, die Platina aber nur zumTheil, «nd da eine geringe Portion von dieser, welcheaufgelöset zurückbleibet, einer erstaunlich grossen Quan-tität des Liguors eine gelbe Farbe mittheilet; so stundezu vermuthen, daß eine geringe Beymischung vonPlatina bey dem Golde sich auf diese Weise würdeentdecken lassen. In dieser Absicht wurden wenigeTropfen von einer Platinasolution mit mehr als hun-dertmal soviel von einer Goldsolution gemischet, unddiesem so lange frische Portionen von einem reinenfeuerfesten Laugensalze zugesetzt, als von demselben einAufbrausen, oder ein Niederschlag erfolgte. Derzurückbleibende Liquor war noch immer so gelb, daßzu vermuthen gewesen, die Platina würde ihre Ge-genwart durch diese Farbe verrathen haben, wenn sieschon nach Proportion nicht den tausendsten Theil vondem Golde würde betragen haben. Man kann hier-bei) anmerken, daß ungeachtet man die metallischenSolutionm zur Niederschlagung gewöhnlich mit einerziemlich Harken Beymischnng von Wasser Pflege zuzube-reiten,